Der Glaube und das Wissen über Hexen ist und bleibt erschütternd. Dank der Gebrüder Grimm sind alle Hexen hässlich, laut der Kirche alle böse. Manche halten Hexen für Märchenfiguren und andere wieder für etwas ganz anderes.

 

Als erstes einmal, Hexen ist ein alter Begriff, der zumeist Frauen als Zauberkundige beschreibt. Wichtig ist allerdings ist, seit wann es diese Frauen unter welcher Bezeichnung auch immer gibt.

Der Hexenglaube ist ein paneuropäischer Aberglaube (Volksglaube), dessen Wurzeln im vorchristlichen Götterglauben liegen. Er ist allerdings auch im afrikanischen Kulturkreis, animistischen Religionen etc. nach wie vor verbreitet. Frauen und Aufzeichnungen gehen auf mehrere tausend Jahre vor Christi Geburt zurück.

In unserem Kulturkreis geht man davon aus, dass sie Einzelpersonen waren. Sicherlich auch angebracht, so war es zumindest etwas schwerer, als sie gleich im Dutzend zu verbrennen. Nur, eines dürfte klar sei, zu Zeiten als diese Frauen mit all ihrem Wissen noch nicht als böse galten, traten sie auch in Gruppen auf, lebten gemeinsam in Tempeln und an vielen anderen Orten.

Das die Hexen von Heute ein Ergebnis der deutschen oder zumindest der germanischen Kulturentwicklung sein, sollte man lieber wieder schnell vergessen. Die romantische Vorstellung das nur „unsere“ Hexen den ultimativen Weg zu Göttin kannten, ist ebenso ein verblendetes Denken.

Sicherlich die Mondtöchter sehen sich als Hexen und sind zur Zeit noch aus Deutschland, allerdings haben sie es sich unter anderem zur Aufgabe gesetzt alle Hexenwege zu suchen und zu finden. Ebenso wollen sie versuchen alle magischen Wege nach zu vollziehen und ergründen was möglich ist und was auf der anderen Seite doch in den Bereich der Märchen gehört.

So wurde die Thematik der Katzengöttinnen mit aufgenommen und an die heutige Zeit angepasst, versucht herauszufinden wie es war.

 

Die Katzen des Mondes definieren sich somit als Priesterinnen und sind und bleiben Hexen der Mondtöchter.

 

Katzen des Mondes